Häufige Fragen
Was mymo misst, wie genau es ist, und wie ein Einsatz abläuft.
Was mymo macht.
Was ist mymo?
mymo zeigt dir, wie stark die einzelnen Bereiche deines Anlasses genutzt werden, und wann. Pro Zone steht eine kleine mymo.box, die laufend die Belegung schätzt. Während des Anlasses siehst du das in mymo.live, danach fasst mymo.report alles zusammen. Ohne Kamera, ohne dass jemand identifiziert wird.
Was zeigt mir mymo, das ich sonst nicht sehe?
Wie viele Leute gekommen sind, weisst du meist vom Einlass. Wo sie sich aufgehalten haben, weiss niemand genau. mymo misst mehrere Bereiche gleichzeitig und zeigt die Verteilung über die Zeit: welche Zone um 21 Uhr voll war, und welche den ganzen Abend leer blieb.
Was sehe ich während des Anlasses, was danach?
In mymo.live siehst du pro Zone, wie voll sie gerade ist. Dazu siehst du den Verlauf der letzten Stunden und die aktuellen Hotspots. Nach dem Anlass fasst mymo.report alles zusammen: Peaks, Verlauf, Vergleich zwischen den Zonen, Insights und Empfehlungen.
Was ist der Unterschied zu einem Zähler am Eingang?
Ein Zähler am Eingang ist genau auf einer Linie. Er sagt dir, wie viele Personen durch die Tür gegangen sind, aber nichts darüber, wo sie danach waren. mymo misst mehrere Bereiche parallel und durchgehend. Du bekommst also eine Verteilung statt einer Summe.
Messprinzip und Genauigkeit.
Wie misst mymo, wenn keine Kamera im Spiel ist?
Die mymo.box nimmt anonyme Signale auf, die Mobiltelefone ohnehin aussenden. Daraus schätzt sie, wie viele Leute sich gerade in der Zone aufhalten. Stell dir einen virtuellen Kreis um das Gerät vor: Das ist der gemessene Bereich. Es entsteht kein Bild, und niemand wird identifiziert. Die Gerätekennung bleibt in der Box und wird nie übermittelt. Technisch gesehen verwenden wir Bluetooth dafür.
Was ist mit Leuten, die kein Handy dabei haben?
Das ist die ehrliche Schwäche der Methode: Wer kein Gerät dabei hat, wird nicht gezählt. In der Praxis fällt das weniger ins Gewicht, als man denkt, denn Bluetooth läuft heute auf fast jedem Gerät mit. Die SBB nutzt es für ihr Ticketing, entsprechend ist die Technologie bei vielen Menschen in der Schweiz aktiv. Verglichen mit WLAN-Messung oder eigenen Tags am Eingang ist das die tragfähigere Grundlage. Dieser Effekt ist in der angegebenen Genauigkeit von ±20 % bereits enthalten.
Wie genau sind die Zahlen?
Bei sauber definierter Zone liegt mymo bei etwa ±20 %. Entscheidend ist dabei nicht das Gerät, sondern die Zonengrösse: Ist der gemessene Kreis zu gross oder zu klein, stimmt das Bild nicht. Genau deshalb legen wir die Zonen gemeinsam mit dir fest. Genauer wird es mit einem Zähler am Eingang, damit sind ±2 bis 5 % möglich. Hast du eigene Zahlen, etwa aus einer Kamera am Eingang oder aus deinem Ticketing-System, kannst du sie nach dem Anlass auf der mymo-Plattform ergänzen. Die Verteilung auf die einzelnen Zonen wird dadurch nochmals präziser. Die Zahlen taugen für Trends, Peaks und den Vergleich zwischen Bereichen, nicht für eine rechtlich verbindliche Kopfzählung.
Datenschutz.
Werden einzelne Personen erfasst oder wiedererkannt?
Nein. mymo zählt pro Zone, mehr nicht. Es werden keine persönlichen Daten erfasst, keine Gesichter, keine Bewegungsprofile. Auch von einem Anlass zum nächsten wird niemand wiedererkannt.
Ist das datenschutzkonform?
Ja. mymo zählt nur, mymo verfolgt niemanden. Weil keine Kamera im Spiel ist und nichts Persönliches die Box verlässt, stellen sich die Fragen gar nicht erst, die eine Videolösung aufwirft. Es braucht keine Gesichtserkennung, keine Löschkonzepte für Aufnahmen und keine Diskussion über Speicherfristen. Das gilt für das Schweizer DSG ebenso wie für die DSGVO.
Muss ich meine Gäste informieren?
Ein sichtbarer Hinweis am Eingang ist üblich, und wir empfehlen ihn. Das Schild dafür bekommst du von uns, mit einem Text, der in einem Satz erklärt, was gemessen wird und was nicht. Mehr braucht es aus unserer Sicht nicht, weil keine personenbezogenen Daten anfallen.
Ablauf an deinem Anlass.
Wie aufwendig ist der Aufbau vor Ort?
20 Minuten. Gerät hinstellen, Strom anschliessen, fertig. Die Plattform richten wir vorher für dich ein, du musst am Eventtag also nichts konfigurieren. Es braucht kein Venue-WLAN und keine IT, weil sich jede Box selbst über Mobilfunk verbindet. Zwischen den Boxen liegen keine Kabel.
Was muss ich vorher vorbereiten?
Fast nichts. Du überlegst dir, welche Bereiche dich interessieren. Den Rest machen wir gemeinsam: Wir legen am Grundriss die Zonen fest und bestimmen, wie gross der gemessene Bereich pro Box sein soll. Dieser Schritt entscheidet über die Qualität der Daten, deshalb nehmen wir uns dafür Zeit.
Wann bekomme ich den Report?
Während des Anlasses siehst du die Daten laufend in mymo.live. Den mymo.report lädst du auf der mymo-Plattform selbst herunter, sobald der Anlass vorbei ist.
Passt mymo zu deinem Anlass.
Für welche Anlässe und Locations eignet sich mymo?
Überall dort, wo sich Leute auf mehrere Bereiche verteilen. Wir empfehlen mymo ab etwa 50 Personen. Gemessen haben wir bisher an Konferenzen, an einem Messestand, in einer Eventlocation, in einem Café, in einem Coworking und über mehrere Wochen auf einem öffentlichen Platz. Es muss also kein klassischer Event sein, ein einzelner Abend funktioniert genauso wie eine Dauermessung.
Wie fange ich an?
Am einfachsten mit einer kurzen Demo. Danach schauen wir gemeinsam deinen Anlass an, klären die Fragen, die du beantwortet haben möchtest, und legen das passende Setup fest.